
Er gründete die "Universitätsapotheke zum goldenen Engel" im Auftrag der Universität.
Snell war tätig in der Engel-Apotheke und heiratete Giessweins Tochter Eva-Maria.
Als Apothekergeselle Snells heiratete er 1712 dessen Tochter Maria Elisabeth. Diese verstarb im Wochenbett. 1727 heiratete der Witwer Anna Maria Stelter, die ihm zwei Söhne schenkte, darunter den späteren Engel Apotheker Amandus. Engelbert Rittershausen verstarb früh. Die Apotheke wurde zu Gunsten der unmündigen Kinder verwaltet.
Provisoren: Joh. Peter Carpen, Baumann, Joh. Bartholomaeus Löffler
Er übernahm als 27-jähriger die elterliche Apotheke. Doch die Kompetenz-Streitigkeiten zwischen der Universität und der Provinzialregierung, beispielsweise über die steuerlichen Abgabepflichten oder die Zuständigkeiten der Inspektion der Apotheke, machten Rittershausen immer wieder das Leben schwer. Schliesslich wurde die Apotheke verkauft.
Durch ihn fand die Engel-Apotheke wieder zu altem Ansehen.
Obwohl die Gerichtsbarkeit der Universität seit 1822 nicht mehr bestand, behielt man die alte Bezeichnung "Universitätsapotheke zum goldenen Engel" bei.
Friedrich von St. George, Laubinger, Knoch, Collmann, Döring und Weber.
Er verlegte die Apotheke in den schmucken, vom Engel gekrönten Neubau am Markt, der sie 40 Jahre lang beherbergte. Mitten in der Inflationszeit gab Schwieder die Apotheke ab.
Habrich gliederte eine Fabrik für Human- und Tierarzneimittel an und tat alles um den Ruhm der bald 300jährigen Apotheke zu mehren. Durch den Luftangriff am 6. Dezember 1944 wurde mit dem gesamten alten Stadtkern Gießens auch Habrichs Apotheke zerstört. Er fand sich mit der Zerstörung trotz des schweren Verlusts und hinzukommender körperlicher Beschwerden nicht ab. Im Schuchardschen Haus im Seltersweg wurde unter dem Namen „Engel-Apotheke“ eine Notapotheke eröffnet, die 1952 als "Stadt-Apotheke" zur Vollapotheke umgewandelt wurde.
Der älteste Sohn Habrichs und ebenfalls Apotheker, hatte inzwischen schon seit dem 29. Juni 1950 die "Storchen-Apotheke" in dem Gießener Vorort Wieseck als Lizenzapotheke betrieben. Nach dem Tode seines Vaters 1955 schaltete er sich in die Neuplanung der Engel-Apotheke ein und übernahm sie als Besitzer am 01. Oktober 1955. Nach Abschluss der Baumassnahmen wurde die neuerstandene Engel- Apotheke im Juni 1956 wiedereröffnet. Auch der goldene Engel, der einst ein volkstümliches Wahrzeichen der Stadt gewesen ist, wurde in schöner Handwerkskunst neu gestaltet und schmückt in voller Größe wieder den Bau.
Der heutige Besitzer, Rolf Lang, begann 1979 als angestellter Apotheker bei August Habrich jun. und erhielt von diesem 1983 den Gewerbebetrieb zur Pacht. Von dessen Tochter, Frau Professor Dr. Dr. Christa Habrich, übernahm Apotheker Lang im Mai 2002 den Betrieb durch Kauf. Seit Dezember 2003 ist auch seine Tochter Pia Lang als Apothekerin in dem Traditionsunternehmen tätig.
Die Engel Apotheke ist anerkannte Weiterbildungsstätte für Offizinpharmazie und seit Juli 2009 qualitätszertifiziert nach der DIN EN ISO Norm 9001:2008.
Eine ausführliche Darstellung der Historie steht als Download im pdf-Format zur Verfügung.
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